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Zur Entwicklung und Entstehung der Zentralen Leitstelle

 

1990/1991 wurde die Organisation und Durchführung des gesamte Bereichs der Gefahrenabwehr, hierzu zählt der Brand- und Katastrophenschutz, die Allgemeine Hilfe sowie der bodengebundene Rettungsdienst, den Landkreisen übertragen. Damit standen die damaligen Landkreise Heiligenstadt und Worbis unter anderem vor der Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, über die die Kräfte und Mittel dieser Bereiche alarmiert und geführt werden - also Leitstellen. In Umsetzung der Aufgabe wurden entsprechende Räumlichkeiten gesucht, die technische Ausstattung beschafft und entsprechendes Personal umgesetzt bzw. eingestellt.

 

Ende des ersten Quartals 1991 wurden die neu geschaffenen Leitstellen in Betrieb genommen. Im Landkreis Worbis befand sich die Leitstelle im jetzigen Objekt des DRK Kreisverbandes - in der Ohmbergstraße 2. Die Leitstelle des Landkreises Heiligenstadt war im ehemaligen Objekt der FW Heiligenstadt, Schillerstraße 2, untergebracht.

 

Ausgestattet mit der erforderlichen Funk- sowie Telefontechnik galt es ab jetzt alle Notrufe und Hilfeersuchen aufzunehmen und zu bewerten sowie die entsprechenden Kräfte und Mittel zum Einsatz zu bringen. Dies geschah zum damaligen Zeitpunkt nicht per Einsatzleitsoftware sonder alles per Fuß - also handschriftlich. Zur Erleichterung der Notrufannahme, der Nachweisung und einer gezielten Auswertung wurde in der Leitstelle Heiligenstadt zusätzlich ein eigenes kleines Datenbankprogramm gestrickt in dem alle Notrufe und Einsatzzeiten sowie Einsatzinformationen hinterlegt wurden.

 

1994 - Kreisgebietsreform - die Landkreise Heiligenstadt und Worbis werden zum Landkreis Eichsfeld zusammengeführt. Mit der Vereinigung der beiden Landkreise und deren Verwaltung war auch eine Zusammenlegung der beiden Leitstellen verbunden. Ab Juni/Juli 1994 wurde die in Heiligenstadt vorhandene Leitstelle die Zentrale Leitstelle des neuen Landkreises Eichsfeld. Sie führte ihren Dienstbetrieb bis Mitte 1996 in der Schillerstraße 2. Der Dienstbetrieb wurde im durchgehenden 3-Schichtsystem (und das seit 1991) mit jeweils 2 Disponenten pro Schicht sichergestellt. Seit November 2000 wird der Leitstellendienst im 2-Schichtsystem mit ebenfalls 2 Disponenten je Schicht durchgeführt.

 

SchlossAuf Grund von Änderungen bei den Eigentumsverhältnissen im Objekt Schillerstraße 2 war der Landkreis Eichsfeld 1996 gezwungen, neue Räumlichkeiten für die Leitstelle zu suchen. Diese fanden sich letztendlich in dem jetzigen Bereich, hier im Haus 1 am Friedensplatz. Mit Umsetzung der Leitstelle wurde auch deren funktechnische Anbindung erneuert und dem damals technischen Standard angeglichen - es wurde durch die Fa. AEG ein Gleichwellenfunknetz aufgebaut. Dieses Funknetz ging Ende 1996 in Betrieb und war Funknetz für die Thüringer Nordkreise - NDH, KYF, UH und EIC.

 

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Auf Grund erhöhter Anforderungen an Funktionalität und Arbeitsfähigkeit von Leitstellen wurde 1997 die technische Ausstattung des Notrufabfragesystems ausgebaut. Diese weitere Aufrüstung der Leitstelle wurde durch die Firma ETF Eisleben durchgeführt. Seit dieser Zeit betreut ETF über einen entsprechenden Wartungsvertrag die Zentrale Leitstelle des Landkreises.

 

Auf dem Weg der weiteren Ausstattung der Leitstelle wurde 1998 die Anschaffung eines Einsatzleitsystems, in Form einer professionellen Software, durch den Kreistag beschlossen und genehmigt. Als Einsatzleitsystem wurde die Einsatzleitsoftware secur.CAD der Fa. Wesser (weitergeführt durch Swissphone Systems) installiert und ab Januar 1999 in Einsatz gebracht.

 

2007/2008 wurde seitens des Fachbereiches Rettungsdienst ein Konzept zur Umsetzung und Erneuerung der Leitstelle mit einer Analyse des derzeitigen Ausstattungsgrades erstellt. Ergebnis war, das zum einen die vorhandene Technik - speziell die Notrufabfrageeinrichtung sowie die EDV-Technik für das Einsatzleitsystem in die Tage gekommen ist und nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach - zum anderen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Leitstellendisponenten anzustreben war. Dieses Konzept war schlussendlich Grundlage dafür, dass beginnend im Haushaltsjahr 2008 die hierfür notwendigen Maßnahmen in Angriff genommen wurden.

 

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Am 31. Juli 2009 war es dann so weit - offizielle Einweihung der neuen Leitstelle unter Teilnahme vieler Gäste.

 

In den folgenden 3 Tagen nach der Einweihungsfeier wurden die letzten Handgriffe zur Herstellung der Funktionstüchtigkeit der Leitstelle durchgeführt.

 

In den Vormittagsstunden des 04. August 2009 wurde dann stufenweise die alte Leitstelle abgeschaltet und die neue in Betrieb genommen.