sie sind hier: AUFGABEN

Zentrale Leitstellen sind entsprechend § 14 des Thüringer Gesetzes zur Neuregelung des Rettungswesens vom 16. Juli 2008 durch die Aufgabenträger des bodengebundenen Rettungsdienstes (Landkreise und kreisfreien Städte) zu errichten und zu unterhalten. Sie müssen unter der einheitlichen Notrufnummer 112 ständig erreichbar und betriebsbereit sein. Sie haben auch Aufgaben des Brandschutzes, der Allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes wahrzunehmen (§ 6 Abs. 2 des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes vom 05. Februar 2008).

Die Zentrale Leitstelle hat alle Hilfeersuchen entgegenzunehmen und die notwendigen Einsatzmaßnahmen zu koordinieren

Hierzu gehören:

  • Entgegennahme von Notrufen und Hilfeersuchen auf dem Gebiet Brandschutz, Allgemeinen Hilfe, Rettungsdienst und Katastrophenschutz,
  • Veranlassen und Führen von Einsatzmaßnahmen sowie deren Abstimmung mit anderen betroffenen Behörden und Institutionen,
  • Alarmierung und Führung der Einheiten der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes im Landkreis Eichsfeld,
  • Aufbauen und Halten von Fernmeldeverbindungen zu den eingesetzten Einheiten, Organisationen und Institutionen,
  • Gewährleistung einer ständigen Unterstützung der eingesetzten Kräfte durch Informationsbeschaffung,
  • Koordinierung der Einsätze des Ärztlichen Notfalldienstes,
  • Funküberwachung,
  • Führen eines Nachweises über die Aufnahme- und Dienstbereitschaft der Krankenhäuser im Rettungsdienstbereich
  • Erteilung von Auskünften,
  • Vermittlung bzw. Information von Bereitschaftsdiensten andere Einrichtungen auf der Grundlage von Verträgen (z.B. Energieversorger, Wasser- und Abwasserzweckverbände, Jagdpächter, Straßenbaulastträger u. ä.),
  • Dokumentation des gesamten Informations- und Einsatzgeschehens,

Die Zentrale Leitstelle ist rund um die Uhr mit mindestens zwei Leitstellendisponenten zu besetzen, wovon eine Person die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung “Notfallsanitäterin” bzw. “Notfallsanitäter” nach den §§ 30 oder 32 Abs. 1 des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1348) in der jeweils geltenden Fassung oder im Sinne des § 1 NotSanG besitzen muss.

 

Ferner  muss  die andere Person die Befähigung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst - Oberbrandmeister - besitzen.